Der Zuger Innovationspreis geht an die V-ZUG

Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel hat anlässlich des diesjährigen Zuger Innovations- und Technologietages am 11. November den mit 20 000 Franken dotierten Zuger Innovationspreis überreicht: Gewinnerin ist die V-ZUG AG.
 
Die V-ZUG AG in Zug hat sich mit dem Produkt «REFRESH-BUTLER» für den Innovationspreis 2015 des Kantons Zug beworben. Das neuartige Textilpflegesystem für die Pflege der Kleidung zu Hause verfügt über die Weltneuheit Photokatalyse: Es kann Textilien auffrischen, in dem es Gerüche neutralisiert, Knitterfalten reduziert, hygienisiert, d.h. Keime eliminiert sowie regennasse Kleider trocknet. Die Wirksamkeit ist von renommierten Testinstituten in Deutschland und der Schweiz geprüft und für gut befunden worden.
 
Neues Geschäftsfeld dank Innovation
Gianni Bomio, Sekretär der Jury, erklärt: «Mit der Lancierung dieses Produkts konnte V-ZUG nach eigenen Angaben bei einem Investitionsaufwand von mehreren Millionen Franken fünf Arbeitsplätze neu schaffen und drei Arbeitsplätze in Zug sichern.» In ihrem Antrag an den Regierungsrat für die Vergabe des Innovationspreises hat die Jury insbesondere anerkannt, dass V-ZUG mit ihrem neuen Produkt, aufbauend auf ihrer Kompetenz im Bereich Umgang mit Wasser und Dampf, ein neues Geschäftsfeld im Bereich Hotellerie/Gastronomie und damit einen neuen Kundenmarkt erschliessen kann. Gleichzeitig ist das Produkt auch für den Verkauf im bisherigen Kernmarkt von Privathaushalten geeignet.
 
Bekenntnis zum Produktionsstandort Zug
Die Jury würdigt das Produkt als innovativ und hält fest, dass die V-ZUG seit über 100 Jahren für qualitativ hochstehende Produkte steht und es ihr stets gelungen ist, dank innovativen Weiter- und Neuentwicklungen ihrer Produktpalette ihre Marktpräsenz in der Schweiz in einem stark umkämpften Geschäftsfeld mit internationaler Konkurrenz zu erhalten. Als positiv beurteilt wird zudem, dass trotz des starken Frankens V-ZUG ihren Produktionsstandort am Standort Stadt Zug modernisiert und ausbaut. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Industriesektors im Kanton Zug. Matthias Michel, Volkswirtschaftsdirektor Kanton Zug, begründet: «Der Preis soll auch dem Umstand Rechnung tragen, dass der zweite Sektor auch für Konsumgüter für die Wirtschaftsregion Zug und deren Prosperität von Bedeutung ist.»

Zuger Innovationspreis, Teilnahmebedingungen und Zusammensetzung der Jury

Nach der Preisausschreibung im Frühling 2015 und der Nomination von Zuger Wirtschaftsverbänden wurden 20 Bewerbungen eingereicht, davon 3 Nominierungen. Der mit Fr. 20 000 dotierte Preis geht jeweils an ein Unternehmen aus dem Kanton Zug, das mit einer volkswirtschaftlich, sozial und/oder ökologisch sinnvollen Innovation neue Arbeitsplätze geschaffen oder bestehende Arbeitsplätze erhalten hat.
 
Für die Nomination zum Innovationspreisträger sind folgende Kriterien relevant: Idee und Originalität, Erfolg am Markt sowie Durchsetzungsvermögen, Schaffung respektive Erhaltung von Arbeitsplätzen, Potenzial der nachhaltigen Sicherung von Unternehmen, Produkt und Arbeitsplätzen, Wert für den Kanton Zug sowie die Attraktivität der Bewerbung.
 
Die Jury setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen: Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel (Vorsitz), René Bläuer (Vertreter Gewerbeverband des Kantons Zug), Reto Karich (Vertreter Arbeitnehmervereinigungen), Andreas Kleeb und Andreas Widmer (Vertreter Zuger Wirtschaftskammer Bereiche Dienstleistungen bzw. Industrie), Gianni Bomio (Generalsekretär der Volkswirtschaftsdirektion) führt das Sekretariat.

Für weitere Informationen steht zur Verfügung:

Philipp Hofmann, Leiter Global Marketing Services V-ZUG AG  Tel. 058 767 63 41 Philipp.Hofmann@vzug.com